H0 Lokschuppen für Tannenwalde 

April 2026 - Modell und Material 

Die Planung vom Bahnhof "Tannenwalde" sieht einen kleinen Lokschuppen vor, am besten natürlich ein passendes Prignitzer Modell. Also erstmal wieder das Buch zum Prignitzer Schmalspur-Netz aufgeschlagen und tatsächlich gab es im Bahnhof "Glöwen" einen "Neubau" aus Stein, der ins Bild passt. Der "Neubau" ersetzte nach dem 1.Weltkrieg einen abgebrannten Lokschuppen aus Holz. Mir war vorher bereits klar, dass es im Handel keinen brauchbaren Bausatz gibt, also stand von Anfang an ein Eigenbau auf der Hand. Nur diesmal eben nicht aus Holz, sondern aus Karton. Ich hatte mir schon Karton in unterschiedlicher Stärke besorgt und auch einen Papierschneider für längere Schnitte. 


April 2026 - Maße und Fundament

Da ich keine Maße vom Prignitzer Vorbild habe, wurde an Hand der Tore die ungefähren Ausmaße berechnet. Ein Probe-Bau aus Papier zeigte, dass Schweineschnäuzchen oder V30 Platz haben. Es kann also losgehen: ein Streifen aus 2,5 mm dicken Karton bildet links und rechts vom Gleis das Fundament und reicht genau bis an die Oberkante der Schwellen. Auf dem Fundament und den Schwellen liegt ein dünnerer Kartonstreifen, der schon den "Beton" - Fußboden darstellt. Abschließend folgen Dekor-Platten "Ziegelwand" vom Busch als endgültiger Boden. Im Gleis liegt eine Nachbildung filigraner Riffelbleche, die wohl schon über 15 Jahre in der Restekiste lagen. Aber irgendwann findet sich dann doch noch die passende Verwendung. 


Mai 2026 - Seitenwände

Die Seitenwände...